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Pressemitteilung zum Wettbewerb
"1000+1 Idee für Familie"
Vielfalt in jeder Hinsicht
Beim Wettbewerb "1000+1 Idee für Familie" zeigt sich eine große Bandbreite der
eingereichten Beiträge. Besonders erfreulich ist die große Fülle und
Verschiedenartigkeit der teilnehmenden Projekte. Sie spiegeln schon jetzt ein
reichhaltiges Spektrum familienfreundlicher Ideen und eine große Auswahl der
Anbieter familienfreundlicher Ideen in Dortmund wider. Dabei reicht das
eingereichte Material von spontanen Ideen in Eigeninitiative bis zu höchst
professionellen Angeboten zum Nutzen für Familien in Dortmund.
Und genauso unterschiedlich gestaltet sich auch die Art, wie die Beiträge
eingereicht wurden. Doch egal ob Anbieter eine Hochglanzbroschüre einreichen
oder das Faxformular handschriftlich ausfüllen, alle liefern nachahmenswerte
Beispiele für Familienfreundlichkeit in Dortmund. Durchweg alle Institutionen,
Vereine, Unternehmen und anderen Anbietern familienfreundlicher Leistungen
begrüßen die Idee des Wettbewerbs, auch familienfreundliche Ideen in
unscheinbaren Nischen mit dem Wettbewerb zu würdigen.
Beispiel Kultur
Hier einige Beispiele, die deutlich machen, wie unterschiedlich die Angebote
angelegt sind. Im Bereich Kultur beteiligt sich auf der einen Seite das Dortmunder
Konzerthaus, mit seiner "Symphonie um vier". Während Mama, Papa, Oma und Opa
am Sonntag Nachmittag Melodien internationaler Orchester genießen, werden die
Kleinen von den Konzerthaus-Kobolden "Ko" und "Do" abgeholt und im
Orchesterprobenraum von erfahrenen Pädagoginnen ohne zusätzliche Kosten
betreut. Seit 2005 wird die "Symphonie um vier" bereits 4 mal im Jahr angeboten.
Ganz anders eine weitere Idee im Bereich Kultur. Eine leidenschaftliche Chorsängerin
ließ sich durch den Wettbewerb erst inspirieren, ihre Idee auch auf den Weg zu
bringen. Gemeinsam mit anderen Chordamen möchte sie in Kindergärten mit den
Kleinsten alte deutsche Volkslieder singen. So soll nicht nur deutsches Liedgut
erhalten bleiben, das Singen der deutschen Lieder trägt auch zum aktiven Deutsch
lernen bei. Abgeschaut hat die Initiatorin dieses Projekt in Hamburg, wo die
Kindergartenkinder anschließend in Altersheimen auftreten und so für
Generationsübergreifendes Vergnügen sorgen und gerade bei Demenzkranken
dazu beitragen, Erinnerungen lebendig werden zu lassen.
Beispiel Beruf und Familie
In der Rubrik "Familie und Beruf" finden sich auch unterschiedlichste Ansätze zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein Dortmunder Unternehmen übernimmt beispielsweise komplett sämtliche Elternbeiträge für die Unterbringung ihrer Kinder in Tageseinrichtungen. Ein spezielles Coachingprogramm der Diplom- Psychologin, Kathrin Dewender, das im Sommer 2008 startet, richtet sich an Mütter und Väter in der Elternzeit, die vor der Frage stehen, wie sie die Rückkehr in den Beruf bewerkstelligen können. Unter dem Titel "gestärkt in den Beruf" findet alle zwei Monate ein Frühstück zum Austausch und mit Vorträgen von Expertinnen rund um das Thema statt. Dabei werden z. B. Bewerbungsgespräche, Betreuungsorganisation thematisiert und Gelegenheit zum Netzwerken mit Gleichbetroffenen geboten.
Beispiel Freizeit und Sport
In der Rubrik "Freizeit und Sport" hat sich beispielsweise das Hoesch-Museum mit
seinem im März diesen Jahres erstmalig initiierten "Familiensonntag" beworben. Einen
Tag lang hatten Kinder und Erwachsene hier Gelegenheit das Thema "Eisenbahn"
hautnah und vielfältig zu erleben. Mit mehr als 400 Besuchern und vielen Anfragen
war die Resonanz so gut, dass jetzt schon überlegt wird, ein spezielles Kindergarten
und Kindergeburtstagsprogramm ins Leben zu rufen.
Nicht nur ums Vergnügen sondern auch um Sicherheit bei Freizeit und Sport geht es
bei einem Projekt, das 5-6 ehrenamtliche Helfer des DLRG Lütgendortmund
gestemmt haben. Seit sechs Jahren besuchen die Rentner unentgeltlich rund 20
Kindergärten im Jahr und bringen Eltern wie Kindern mit ihren Handpuppen Rudi und
Robby sicheres Verhalten rund ums Wasser näher. Hier lernen schon die Kleinsten, wie
sie bei einem Notruf die 5 "W's" beantworten können, während die Eltern für die
Gefahren von Vogeltränken und Gartenteichen sensibilisiert werden.
Beispiel Wohnen und Leben
Der erste eingereichte Betrag widmete sich dem Themenbereich "Wohnen und
Leben" und zeigte exemplarisch, wie mit viel Herzblut und Engagement ein ganzer
Schulhof umgestaltet werden kann. In der Uhland Grundschule haben die Kinder
selbst ihren Pausenhof der Zukunft geplant und mit ihren Ideen dafür gesorgt, dass
aus ihrem Schulhof eine kindgerechter Lebensraum in dem dicht bebauten Wohn-
und Geschäftsgebiet werden kann. Weiler beispielhaft an diesem Projekt: Eltern und
Lehrerinnen erarbeiten die Umsetzung der Kinderwünsche gemeinsam.
Ebenfalls einen wichtigen Impuls in einem für Kinder nicht immer leichtem Umfeld will
das Eltem-Kind-Café-Projekt "Killefitt" am Dortmunder Nordmark bieten. Entstanden
ist die Idee vor rund sechs Jahren bei einer ldeenwerkstatt des Vereins "Nordmarkt
Plus e. V.". In diesem Jahr nimmt das Café mit vielen Extras für Kinder, Eltern und
Familie Gestalt an. Hier wird es Elternvorträge, kindgerechte Speisen aber auch
Spielzeug, Spielecken, Malzeug, und ein Spielausleihe geben. Darüber hinaus soll
sechs mal im Jahr ein Kinder- und Babyflohmarkt den Nordmarkt für alle Familien im
Umkreis beleben.
Ein erstes Fazit
Das Fazit bis jetzt: In den Wettbewerbs Ergebnissen bündeln sich schon jetzt
vielfältigste private, wirtschaftliche, kirchliche oder kulturelle Aktivitäten, die mit einer
enormen Bandbreite beispielhaft aufzeigen, wie unterschiedlich sich das
Engagement für Familie in Dortmund gestaltet und welche spannenden Nischen sich
hier finden.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist noch bis zum 9. mai 2009 möglich
Weitere Infos im Internet unter www.1001idee.dortmund.de »
Oder telefonisch unter 0231 -477 10410.